Arbeitspapier · IRISP/2026/004

Geteilte Wahrnehmungen definieren

Ein Arbeitspapier zum zentralen Begriff des Instituts: was eine geteilte Wahrnehmung ist und warum sie Messung verdient.

Wissenschaftlicher Rat· 18. August 2026·Version 1.0 ·Begutachtung Interne Begutachtung

Hörfassung 1:02·synthetische Stimme

Türkçe·English·Deutsch

Zusammenfassung

Der Begriff im Zentrum der Arbeit des Instituts — die geteilte Wahrnehmung — wird breit verwendet und selten definiert. Dieses Arbeitspapier schlägt eine Arbeitsdefinition vor: eine Überzeugung über einen Zustand der Welt, die in einer sozialen Gruppe gemeinsam getragen wird, von ihren Trägern als Beschreibung und nicht als Präferenz behandelt wird und grundsätzlich mit Evidenz konfrontierbar ist.

Das Papier grenzt geteilte Wahrnehmungen von benachbarten Begriffen ab — Meinung, Einstellung, Wert und Stimmung — und argumentiert, dass diese Abgrenzung für die Messung entscheidend ist: Eine Wahrnehmung kann falsch sein, wie es eine Präferenz nicht sein kann, und der Abstand zwischen Wahrnehmung und Evidenz ist selbst eine messbare Größe.

Als Arbeitspapier ist dieser Text zur Kritik veröffentlicht. Die vorgeschlagene Definition wird im Licht der Rückmeldungen und der ersten Erhebungsrunde überarbeitet.

Diese Publikation ist im offenen Zugang. Sie darf mit Quellenangabe (IRISP®) frei geteilt und vervielfältigt werden. Von einer synthetischen Stimme gelesen; maßgeblich ist der Text.